Jenseits von Afrika

Karen Blix und Robert Redford
Karen Blixen und Robert Redford

Jeder kennt Es, jeder hat Es erlebt, jeder kennt jemanden der Es erlebt hat. Und fast jeder hat eine Anekdote darüber zu erzählen. Eine dieser Anekdoten über die man so viel lacht bis einem die Tränen vom Kinn herunter tröpfeln und man Tage danach noch Bauchmuskelschmerzen verspürt. Und das obwohl die Sache an sich überhaupt nicht lustig ist. Zumindest nicht dann, wenn man fassungslos mitten in dem Intermezzo steht und seinen – vermutlich eh nicht vorhandenen – Glauben an den Staat, an die Menschheit und vor allem an die von Immanuel Kant so hochgehaltene menschliche Vernunft verliert.

Genauso wie damals, als ich als Kind mitten in dem Wirrwarr der Revolution die Intellektuellen, von BBC(!!)-Iran angefeuert, behaupten hörte: „Ich habe heute Khomeinis Gesicht im Mond gesehen.“ oder „Beim Durchlesen des Korans habe ich Khomeinis Barthaare da drin gefunden.“ (diese sogenannten Intellektuellen gab es wirklich!). Trotz meines zarten Alters von sieben könnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Khomeini wie der Weihnachtmann durch die – im Iran nicht vorhandenen – Schornsteine stieg und anstelle von Weihnachtsgeschenken seine Barthaare in dem heiligen Buch verteilte.

Um des Rätsels Lösung zu verraten: es geht um das deutsche, um unser, Beamtentum. Wenn wir Deutsche auf nichts stolz sind, auf unserer Beamten-Tum sind wir es. Es ist nicht so ein Stolz, den man zu Schau stellt, wie den neuen Wagen, die Urlaubsbilder oder den neu erworbenen iPad3. Es ist vielmehr ein unbewusster Stolz von dem wir selber gar nichts wissen, ihn aber in uns tragen. Mindestens seit dem 18. Jhd., dank des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I., ordnen die Beamten ganz offiziell unser Leben. Sie erteilen Genehmigungen, sprechen Verbote und Gebote aus, verteilen Knollen, richten den Zapfenstreich aus oder weisen gar die aus, die sich nicht an unsere Leitkultur halten. Kurzum Sie sind die Garanten unserer Demokratie!

Um diese Soldaten der Demokratie funktionstüchtig zu machen, benötigen sie natürlich ein Bundesbeamtengesetz, diverse Landesbeamtengesetze, Beamtenversorgungsgesetze (siehe u.a. www.beamten-informationen.de) und nicht zu vergessen Ermessensspielräume: sei es Entschließungsermessen, Auswahlermessen, Ermessenreduzierung auf Null, und mal ein Ermessensunterschreitung oder in seltensten Fällen gar Ermessensüberschreitung (lesenswert die Bibel der Jurastudenten: Allgemeines Verwaltungsrecht von Hartmut Maurer, 18. Auflage 2011). Um ihre Unabhängigkeit und Unbestechlichkeit zu sichern, müssen sie sogar mit der höchsten Instanz die unser Land zu bieten hat, verteidigt werden. Nichts weniger als das Bundesverfassungsgericht! Neulich im Rahmen einer aufsehenerregenden Entscheidung, bekannt auch unter dem Titel „Mindestlohn für Professoren“ (www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-008.html).

Habt ihr schon mal versucht ein – sagen wir mal – denkmalgeschütztes Gebäude, das ihr eurer Heim nennt, zu restaurieren? Eine sehr gute Freundin und ein Freund (S.) von mir begingen diesen unverzeihlichen Fehler. „Hirbod, wir kamen uns vor wie in Texas! Es war uns völlig unerklärlich warum die eine Sache ging und die andere nicht. Bei uns nicht, bei den Nachbarn schon. Und warum wir auf die einfachsten Entscheidungen Wochen, wenn nicht Monate warten mussten.“ S. erzählte mir, dass der Ehemann – wohl nach hunderten Behördengängen und diversen Telefonaten – sich eines Tages wie John Wayne angezogen hätte und in die zuständige Baubehörde gegangen sei. Den beiden Beamtinnen, die ihn völlig verblüfft anschauten, hätte er wohl gesagt: „Mal schauen, ob ich schneller meine Pistole ziehe oder Sie mir ENDLICH die notwendigen Genehmigungen erteilen. Auf Drei! EEEEEEins, Zweeeeeeei, …..“ Oder war es eine Faschingsgeschichte, die sie mir erzählte…. Ist ja auch egal. Ihr wisst was ich meine.

Ich weiß, ich weiß. Wieder mal übertreibe ich maßlos! So schlecht sind die höheren Damen und Herren ja nicht. Ein Blick auf unsere Nachbarländer beweist es. Irland ist bankrott. Italien, Frankreich und Spanien sind bald dran. Und Griechenland, nun waren sie je nicht bankrott?! Und wie geht es uns mitten im größten Finanzdesaster seit Menschengedenken? Es geht uns prächtig! Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosenzahlen sinken, zumindest steigen sie nicht, die Restaurants sind gefüllt und die Schlangen vor Apple Stores sind lang wie eh und je. Und warum? Natürlich auch, weil unsere Nachbarn keines und wir das Beamtentum, sei es in der Bundesbank, im Bundeswirtschafts- oder Finanzministerium haben. Es ist in der Tat ein Luxus Menschen in Behörden zu haben, die Kraft ihres Amtes und ihres Mindestlohns (finanziell) unabhängig, damit abgesichert und somit so gut wie unbestechlich sind. Nur ihrem Gewissen und der Gesetze verpflichtet (das meine ich ganz ohne jeglichen Sarkasmus!). Nehmen wir mal die deutsche Richterschaft* (Ja, die Juristen und erst recht die Richter unter euch werden sofort in die Luft gehen und sagen Richter sind KEINE Beamte). Es wäre keine Übertreibung zu schreiben, dass unsere Richterschaft nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit, einen exzellenten Ruf genießt. Unglaublich aber wahr ist es auch, dass es in der neueren Geschichte unseres Landes keine korrupten Richter gibt. Glaubt mir DAS ist KEINE Selbstverständlichkeit! In den meisten Ländern dieser Welt sind die Richter Lichtjahre davon entfernt. Leider….

Ihr fragt euch sicherlich schon seit dem dritten Absatz was bitteschön die deutschen Behörden mit meinem FL-Dasein in N. (die Stadt in der ich wohne) zu tun haben?

Oooooh! Sehr sehr viel! Genau dann, wenn man denkt man sei den Fängen des Beamtentums entkommen, platzen Sie einem ins Leben wie ein Platzregen an einem sonnigen Tag. Mit einem Schlag wird einem klar, dass der Spruch „Nur der Tod und die Steuern sind im Leben sicher“ nun um ein Drittes ergänzt werden muss: das deutsche Beamtentum.

Schon vor meinem FL-Dasein hatte ich das Privileg, nicht fahren zu müssen. Am Anfang war es mangelndes Geld sich ein Auto leisten zu können (Studentendasein). Später waren es die Sicherheitsbestimmungen des Gastlandes, die mir verboten selber zu fahren und zuletzt war ich soviel auf Reisen, dass es sich nicht lohnte ein Auto zu kaufen. Nach Jahrzehnten solch schwerwiegender Umstände war es klar, dass ich gerade als eine FL nichts an diesen Mindesttstandards ändern würde und konnte. Wer bitteschön will in N. auf der falschen, nämlich linken, Straßenseite fahren? Schon als Beifahrer bekomme ich regelmäßig Panikattacken, weil ich ständig denke ein Geisterfahrer zu sein! Wie würde es mir gehen, wenn ich selber fahren würde? Von den stundenlangen Staus mal ganz abgesehen (siehe das Essenblog). Da ist es doch wesentlich entspannter hinten zu sitzen, sein iPad auszupacken und völlig entspannt im Internet zu surfen. Die Stressfalten und die grauen Haare sollte der Fahrer bekommen. Blöd wird’s natürlich, wenn der Fahrer eine Frau ist, die rein zufällig D. ist. Schon aus egoistischen Gründen (Falten und graue Haare) und natürlich wegen meines männlichen Ehrgefühls war es mir nicht möglich dieser Situation tatenlos zuzuschauen. Das Genörgel tagein, tagaus von D. („So hätte sie sich ja das Ganze nicht vorgestellt! Den Herrn überall hin zu kutschieren!“ „Und schon wieder diese horrenden Taxirechnungen!“ und sehr schön der Spruch „Sie wäre kein Taxiunternehmen! Dafür hätte sie ja nicht studieren müssen!“) hat dagegen keine (!!) Rolle gespielt.

Also schritt ich zur Tat und wollte mir einen Führerschein besorgen. Leider scheint es auch hier, vermutlich auch dank enormer internationaler Unterstützung, Fortschritte zu geben. Ohne Führerschein, gekauft oder hart erarbeitet, national oder international, geht hier gar nichts! Daher rief ich die deutsche Botschaft vor Ort an, um zu erfahren, ob sie mir einen internationalen Führerschein ausstellen könnte. Wie erwartet fühlten sich die Damen und Herren nicht zuständig. „Das fällt nicht in unseren Zuständigkeitsbereich“ hieß es lapidar. „Wenn, dann wäre die Führerscheinstelle der Stadt zuständig in der ich zuletzt gewohnt habe“. Als die Person am Telefon diesen Satz zu mir sagte regte sich völlig unerwartet und ungewollt ein breites Grinsen in meinem Gesicht. Als ob mein Unterbewusstsein mir sagen wollte: „Wunderbar Hirbod! Du muss weiterhin nicht fahren, denn nun beginnt ein Verweisspiel par excellence. Jeder wird dich auf den anderen verweisen und am Ende kommt nichts dabei raus. Kapitel geschlossen! Du nix fahren müssen Alder!“

Wo man Geisterfahrer ist
Wo man Geisterfahrer ist**

Abends erzählte ich D. von diesem niederschmetternden Ergebnis und der Hoffnungslosigkeit des Unterfangens. Erfreut war sie nicht gerade. In einem Moment der Schwäche, vielleicht weil sie mich gegen 00.30 Uhr wieder durch die Stadt kutschierte, sagte ich ihr „Weiß du Schatz, im Zweifel mache ich hier einen hiesigen Führerschein. So schwer kann es ja nicht sein. Das Erlebte kann ich sogar in einem Blog verarbeiten. Das wäre sicherlich witzig.“ Und schon wieder hatte ich ungewollt ein breites Grinsen im Gesicht. Anscheinend wollte mir mein Unterbewusstsein sagen: „Das glaubst du doch selber nicht! Hier einen Führerschein zu machen? Den müsstest du kaufen, und das würdest du nie tun! Aber ein guter Plan. Halte D. mal hin. Es sind ja nur noch wenige Monate. Das kriegen wir schon gemeinsam rum.“ Da sagte D. zu mir: „Rufe erst mal die zuständige Behörde in Berlin an. Dann schauen wir weiter“. Und wieder das Grinsen: „Klar, es wird sicherlich jemand am anderen Ende der Leitung abnehmen und dir sofort den Führerschein ausstellen. Wie einfach es ist, nicht fahren zu müssen!“

Voller Tatendrang und in völliger Überzeugung des Scheiterns rief ich am nächsten Tag die Führerscheinstelle in Berlin an. Überrascht war ich als jemand schon nach dreimaligem Klingeln (Nein kein Scherz!) auf der anderen Seite der Welt sich meldete. Verdutzt war ich, als sie nicht nur freundlich sondern auch zuvorkommend war. Leicht irritiert durch dieses unerwartete Manöver sagte ich: „Bin ich mit der Führerscheinstelle in Berlin verbunden? Es geht um eine Führerscheinangelegenheit“. Als ob die Dame die Frage nicht zum ersten Mal gehört hätte, bejahte sie beiläufig aber mit einer saften und festen Stimme „Ja, sind Sie. Ich stelle Sie zu der zuständigen Kollegin, Frau Soundso, durch.“

Frau Soundso war mindestens genauso freundlich, wenn nicht freundlicher als die Erste. „Verzeihen Sie bitte das Warten. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“ Durch so viel Freundlichkeit eingeschüchtert fragte ich ganz leise, ob sie mir einen internationalen Führerschein ausstellen könnte. Nun bin ich nicht sicher, ob ich mir das eingebildet habe oder ob sie es tatsächlich gesagt hat: „Aber natürlich, für unsere Kunden machen wir fast alles möglich“. Um ihr die Unmöglichkeit ihres Unterfanges vor Augen zu führen erwiderte ich: „Nun so einfach ist es aber leider nicht. Ich lebe seit sehr langer Zeit nicht in Deutschland, bin dort nicht gemeldet und auch noch dazu auf einem anderen Kontinent, genauer gesagt in dem Land K.“ Und schon wieder das Grinsen. Langsam fing es an zu nerven!

Ambuseli Park - Blick auf Kilimandscharo

Amboseli Park – Blick auf Kilimandscharo

„Wa!!! Sie rufen mich gerade aus K. an?! Huch!“ Und schon hörte ich einige Kolleginnen von ihr im Hintergrund schreien „Was?! Da ruft jemand aus K. an?“ Für einen Moment gab es nur noch ein Kreischen und Lachen zu hören. Die Damen, wohl erfasst von einem Hauch Abenteuer, vermischt mit eine Prise Jenseits von Afrika, versüßt mit Kilimandscharo-Bildern entdeckten anscheinend in mir ihren Robert Redford und in sich Karen Blixen (Meryl Streep). Sekunden später fand ich mich mitten in einer Fragestunde à la „wer wird Millionär“. So viel Aufmerksamkeit von so vielen Damen war ich seit dem ich mit D. zusammen bin nicht mehr gewohnt. Getrieben von der  Einsamkeit der letzten Monate ging ich freiwillig, fast mit einer unmoralischen Freude und Dankbarkeit auf jede so unbedeutende und absurde Frage ein. „Laufen da wirklich Elefanten und Löwen auf den Straßen?“; „Kann man die Tiere auch streicheln?“; „Wie ist das Wetter bei Ihnen?“; „Wohnen Sie in einem Compound?“, „Ist die Stadt sicher?“; „Sind die Leute nett?“; „Haben Sie auch Strom?“; „Wie ist es mit Warmwasser und Internet?“; und besonders einfallsreich „Haben Sie auch Frau Blixen getroffen?“

Während ich mich diesem kurzen und leider vergänglichen Moment der Lust und des Vergnügens hingab, übersah ich, dass ich gerade dabei war mit einem Bulldozer mein eigenes Grab zu schaufeln. Nicht nur Frau Soundso, sondern alle ihre Kollegeninnen, so fand ich Momente nach dem Ende der Fragestunde heraus, waren bereit mir jeden erdenklichen Wunsch zu erfüllen. Beamtentum hin oder her! Nach dem die letzte Frage gestellt war, sagte Frau Soundso zu mir: „Herr A. machen Sie sich gar keine Sorgen! Spätestens in zwei Wochen können Sie Ihren Führerschein in der deutschen Botschaft in N. abholen“. Ohne jede Hoffnung, die Sache noch retten zu können, wendete ich ein „Aber, aber ich habe noch den alten pinkfarbenen Führerschein. Müsste dieser nicht erst auf einen EU-Führerschein umgeschrieben werden?“ „Ach was! Wir haben Ermessensspielräume. In Ihrem ganz besonderen und schwerwiegenden Fall können wir eine Ausnahme machen. Sie bekommen gleich eine E-Mail mit den notwendigen Unterlagen von mir. Senden Sie mir bitte alles unterschrieben und eingescannt zurück. Im Nu können Sie bei Madam Blixen vorbeischauen und mit ihr einen Tee trinken.“ Völlig in Trance legte ich den Hörer auf und schon meldete sich das E-Mail aus dem fernen Deutschland mit ein Gong in meinem Laptop an.

„Na! Wo bleibt nun das breite Grinsen?“ fragte ich mich….

Zwei Wochen später erhielt ich von der Botschaft ein freundliches E-Mail in dem ich darauf hingewiesen wurde, dass mein internationaler Führerschein angekommen ist und ich ihn Montags bis Freitags zwischen 08.30 bis 12.00 Uhr abholen kann.

Das Objekt der Begierde

Das Objekt der Begierde

Nun sitze ich hier mit dem grauen Lappen in der Hand. D. macht Freudensprünge und Pläne, wie ich sie morgens gegen 06.30 ins Büro oder sonst hin und her fahren kann. Und ich? Ich kann natürlich mein Glück immer noch nicht fassen und muss mich damit auseinandersetzen, wie ich meinem Fahrer schonend beibringen kann, dass er sich ab morgen einen neuen Job suchen muss.

Ich sage euch: Unsere Behörden machen einem immer einen Strich durch die Rechnung! So oder so!

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* Einen Tag bevor ich diesen Blog fertiggestellt hatte, hatte ich gerade angefangen ein neues Buch zu lesen. Während ich – nach der Fertigstellung des Blogs – die letzten beiden Kapitel des Buches las, drehte sich alles in meinem Magen um. Ich musste immer wieder aufhören zu lesen. Die Augen zu machen. Tief durchatmen, um wieder lesen zu können. Mir kam mein stundenlanges Studium des Rechts, des Strafrechts, meine Überzeugung vom deutschen Rechts(system) wieder in Erinnerung. Die vielen Gespräche, die vielen Jahre die ich im Ausland voller Überzeugung und ohne eine Sekunde des Zweifelns das deutsche Recht als eines der weltweit besten und einmaligen Modelle dargestellt habe. Während ich diese beiden Kapitel lass, kam mir immer wieder impulsiv der Gedanke, alle meine Überzeugungen zu verwerfen. War ich etwa einer Schimäre aufgesessen? Wie viele hatten das deutsche Recht maßgeblich (in ihrem?) Sinne beeinflusst und missbraucht, ohne, dass ich es je mitbekommen habe oder je mitbekommen werde? Gibt es solche Menschen immer noch? Diesen Impulsen folgend, wollte ich diesen Abschnitt des Blogs löschen. Wie konnte ich dieses Beispiel nach der Lektüre des Buches guten Gewissens stehen lassen…. Am Ende habe ich mich doch dagegen entschieden. Wie ich denke aus den absolut richtigen Gründen.

Das Buch heißt „Der Fall Collini“.

**Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Linksverkehr

3 Gedanken zu „Jenseits von Afrika

  1. Du hast mich an eine schmerzliche Zeit meines Lebens erinnert, lieber Hirbod! Aber es ist noch nicht vorbei; der denkmalgeschützte kleine Balkon ist noch immer nicht vollendet…aber man wird ja geduldiger (und irgendwann vielleicht sogar demütiger?!) und die Hoffnung stirbt zuletzt! Das Thema, welches Du hier so wunderbar beschreibst, habe ich übrigens in dem letzten Afghanistan-Seminar ausführlich diskutieren lassen (in einer leicht und für Afghanistan abgewandelten Form allerdings). Aber diese Deine ‚alte Heimat‘ hast Du bestimmt schon fast vergessen! Es grüßt Dich aus einer der ‚alten Heimaten‘, Susanne.

  2. liebe Susanne, ich wüsste gar nicht, dass es in AFG ein Beamtentum gibt! bin sehr gespannt über deine Berichte!! und natürlich wollte ich nicht salz über deine wunde streuen! halt uns bitte am laufenden wie sich das ganze weiterentwickelt!! LG HA

  3. Hallo Robert,

    Du hast 6 Monate frei, eine wunderbare Landschaft um Dich herum und scheinbar mehr Gin als Du trinken kannst. Warum – um alles in der Welt – liest Du Mauerer, Allgemeines Verwaltungsrecht?! Es mag wohl gerade am Ethyleinfluss liegen.

    Wie auch immer, ich lese schon seit geraumer Zeit Deine Blogs und kann nicht glauben, dass Du der bist, für den ich Dich bis dahin gehalten hatte. Diesen Humor in Dir kenne ich ja gar nicht. Danke für diese aufheiternde Abendlektüre! (LOB)

    Sollte ich jemals wieder in die Fänge der deutschen Bürokratie geraten, werde ich Dich anheuern, damit Du den Puls der vom Alltagseinerlei und Aktenstaub geplagten Ladies in ihren Amtsstuben mit schillernden Afrikastories wieder auf Betriebsgeschwindigkeit bringst.

    Ich freue mich sehr für D., dass Du endlich einen Führerschein hast. Andererseits auch beunruhigend, wenn Du bereits als Beifahrer ins Schwitzen gerätst. Also fahr vorsichtig! Natürlich (!!!) entspringt die Sorge allein egoistischen Motiven: wäre schade um meine unterhaltsamen Abende ;o)

    Wer ich bin?! Denk nach und find’s heraus =)

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