Exil – Teil 2: Passkontrolle

Es ist schon ein wunderliches Gefühl, wenn man sich dabei ertappt, dass man grinsend auf der Taxispur des Flughafens steht und denkt: „Mann ist, die Luft hier gut.“ Der Moskauer Waldbrand-Smog war nun über dreitausend Kilometer entfernt, ich war auf dem Weg an den Bodensee und hatte das Office 2011 for MAC Clé nicht unbedingt gerechtfertigte Gefühl einen verdienten Urlaub anzutreten.

Normalerweise sind solche Deutschlandaufenthalte zwar immer sehr erfreulich, aber mit Urlaub hat das wenig zu tun. Es ist eher so als würde ich an der Tour-de France teilnehmen. Etappe für Etappe:

Die Eltern besuchen, dann mit der Schwiegermutter Kaffee trinken, Freude in X besuchen, Bekannte in Y und dann wieder bei Freunden in Z vorbeischauen. Keinen vergessen, alle wiedersehen wollen, niemanden übergehen können. Das alles oft innerhals einer Woche. Was es anstrengend macht, ist, dass alle Beteiligten sorgfältig von Berlin bis Konstanz über die Republik verteilt sind. Es bedeutet, dass ich am Besten eine halbwegs genaue Reiseroute planen muss: z. B. Moskau-Berlin-Köln-München-Zürich-Moskau. Oder andersherum. Auftakt-Zeitfahren-Bergetappe-Mannschaftszeitfahren-Endspurt.

Dazwischen liegen Termine, die in Moskau entweder gar nicht oder nur sehr mühsam zu erledigen wäre. Behördengänge oder Arztbesuche zum Beispiel. Und dann ist da noch das Einkaufen. Frischen Lesestoff besorgen. Oder Filme auf DVD. Nicht dass es in Moskau keine DVDs gäbe oder keine Kinos. Es gibt an jeder Ecke DVDs aller Filme für drei Euro pro Stück. Sogar ein ganzes Kaufhaus voller schwarzgebrannter Musik und Filme gibt es. Mein Problem ist eher, dass sowohl im Kino wie auf Bildkonserven in Russland die Original Tonspur nicht synchronisiert oder untertitelt wird, sondern „doubliert.“ Es bedeutet, dass der Originalton mit etwa 30% der Lautstärke zu hören ist und ein oder zwei Sprecher die Dialoge auf Russisch vorlesen. Vorlesen! Nicht nachsprechen oder nachspielen – vorlesen.

Der andere Einkaufstrip gilt meist dem Einsammeln von Delikatessen. Man kann Office 2013 Clé in Moskau zwar eigentlich alles kaufen, aber manches dann eben doch nicht. Allgäuer Birnbrot, Laugenbrezeln, Maultaschen, Saueres Lüngerl, undsoweiter. Homesick-Food, wie das die Amerikaner nennen.
Aber diesmal hatte ich Zeit. Meine Abreise aus Moskau war so überstürzt gewesen, dass kaum jemand wusste, dass ich in Deutschland. Also keine Termine, keine Reiseroute. Und das Rückflugdatum hing davon ab, wann es in Moskau regnen würde weil das Vielleicht mochten Sie sich uber die verschiedenen online Spielautomaten informieren, oder wissen wo man am besten online Blackjack spielt? Egal was, wenn es um Online Casinos geht, woolrich damen werden Sie es hier finden!Wenn wir etwas verpasst haben oder Sie Anregungen haben, wie wir die Dinge besser machen konnten, schreiben Sie uns bitte einfach eine E-Mail. das Ende der Brände und des Smogs wäre.

Es dauerte nur wenige Tage da wurde ich woolrich outlet übermütig. Ich könnte doch, so dachte ich mir, wenn ich schon mal hier bin, einen neuen Reisepass beantragen. Meiner würde nächstes Jahr ablaufen und zwar noch, bevor mein russisches Visum ablaufen würde. Warum also die Zeit nicht nutzen? Ich war Canada Goose outlet sale entspannt genug, es mit der deutschen Bürokratie aufzunehmen. Es konnte nicht komplizierter werden, als der Kauf eines Staubsaugers in Moskau. Wo man auch vier verschiedene gestempelte Dokumente ausgehändigt bekommt, die man unterschreiben muss.

Im Passamt schildere ich meine Anliegen: einen neuen woolrich outlet deutschland deutschen Reisepass, Wohnsitz Moskau und das auch noch während der Alte gültig ist, also zwei Reisepässe gleichzeitig, am besten innerhalb einer Woche.

Mit allem hatte ich gerechnet, außer dem was die freundliche woolrich online Dame auf dem Amt daraufhin sagte: „Kein Problem, das kriegen wir schon hin.“

Ehrlich?

„Ja. Hier ist ein grünes Merkblatt für solche woolrichonline.de Fälle. Bringen Sie alles mir, was draufsteht. Bezahlen Sie die Gebühr und nach vier Werktagen ist der Pass da. Das kostet genau 150 Euro.“

Unglaublich. Da musste es doch einen Haken geben.

„Nein, kein Haken, das ist eine ganz normaler Vorgang: Es kostet so viel, wegen des Eilverfahrens und weil wir bei der Botschaft in Moskau nachfragen müssen.“

Naja, einen Haken gab es dann doch. Das Merkblatt. Es wollte nämlich folgende Dokumente:

– alter Reisepass

– biometrisches Foto

– Abmeldebescheinigung

Bis dahin alles kein Problem, aber dann kam es…

– Geburtsurkunde

– Familienbuch

– Heiratsurkunde

– Bestätigung, warum ich im Ausland wohne

– Bestätigung, warum ich zwei Pässe gleichzeitig benötige

Verdammt, denke ich. Die eine Hälfte liegt in Moskau, der Rest am anderen Ende Deutschlands – das wird ewig dauern. Die Dame vom Amt scheint meinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet zu haben: „Liegt alle in Moskau, was? Ich frage schnell mal die Amtsleiterin, ob in Ihrem Fall auch ein paar beglaubigte Faxe genügen.“

Was soll ich sagen? Es klappte. Am übernächsten Tag hatte ich alles beieinander. Weitere drei Tage später hatte ich meinen Pass.

Die größte Schwierigkeit dabei war seltsamerweise gewesen, einen Fotografen zu finden.

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