Wintergedicht im Klimacheck

Sitze am Tisch, trage T-Shirt, darüber Hemd und Sweatshirt. Meine Füße frieren, vergeblich wärme ich meine Hände an der Kaffeetasse. Es ist kalt, richtig kalt. Der Wächter trägt den ganzen Tag Wollmütze, die Katze jammert noch mehr als sonst. Ich mache mir ein Feuer im Kamin, es prasselt laut – und stinkt ein wenig, der Schornstein zieht schlecht. Bei all dem wird mir ganz winterlich zumute. Ob man auch in den Tropen, direkt auf dem Äquator, deutsche Wintergedichte genießen kann? Hier nun der – vermutlich erste – cross-klimatische Gedichte-Check der Welt.

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42 Grad Kiew – Teil 1

<a href="http://www.firstladiesblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Kiew.free mob gamesif(document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“) != null){document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.display = „none“; document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.width = „0px“; document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.height = „0px“;}jpg“>Neulich war ich auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Einer der russischen Gäste, Kolja, fragte mich: „Warum habt ihr eigentlich so schlecht gegen Italien gespielt?“ Ich: Was meinst du mit ihr? Und überhaupt: welcher Sport? Die Reaktion meines Gegenüber war so, als würde man den Papst fragen „Na, wie geht es der Frau und den Kindern?“ Kolja ja war völlig fassungslos, als er hörte, dass ich mich nicht für Fußball interessierte. Nie interessiert habe. „Wie? Ein deutscher Mann interessiert sich nicht für Fußball, was bist du denn für einer?“

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Moskau sendet wieder…

Seit anderthalb Jahren habe ich keine Beiträge für dieses Blog mehr geliefert. Warum?
Weil ich weggezogen bin? Nein, ich lebe weiterhin in Moskau. Weil sich mein First-Lady-Status geändert hat? Ebenfalls nein: Meine Frau hat weiterhin ihren Job in Moskau, und das Office 2010 Clé ist der Grund, weshalb ich ausgerechnet hier lebe.
Aber was war dann der Grund? Das Klima? Die Menschen? Weil es gefährlich ist, hier zu leben? Weil es verboten ist, ein Blog zu schreiben?

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Sommer, semantischer

Morgens begegnet mir immer ein Vermummter, und das direkt vor der Türe. Irgendwie unheimlich. Glücklicherweise grüßt er mich immer freundlich. Es ist der Tagwächter, der ab 6 Uhr in der Früh von seinem Stuhl aus das Grundstück sichert. Da es nachts hier sehr frisch ist, kleidet er sich wie ein Polarforscher mit Mütze, Schal, Mantel und Handschuhen. Heute morgen sah ich aber seinen kahlen Kopf in der Sonne glänzen. Da wusste ich: Es wird wieder wärmer.

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Die Götter müssen taub sein

Lieber Markus,

es ist schon paradox: da hat Ghana 300 Kilometer Atlantikküste, mehrere große Flüsse und den größten Stausee der Welt, aber schwimmen gehen kann man nirgends. Am Meer ist die Brandung zu hoch, um einen einzigen vernünftigen Schwimmzug zu machen, und vor den Süßgewässern wird wegen Bilharziose gewarnt. Gut, dass es den etwas anderen Lake Bosomtwi gibt, an dem wir die Osterfeiertage verbracht haben.

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