Neujahrsspaziergang

1. Januar 2015, gegen 11.30 Uhr. Zwei Löwen in Ostafrika.

Goma: Na, was geht?
Simba: Nicht viel.
G: Mit der Familie, alles klar?
S: Fressen mir die Haare vom Kopf.
G: Stimmt, wird schon n‘ bisschen weniger bei Dir da oben.
S: Sehr witzig. Dafür wird’s bei Dir untenrum jetzt mehr (deutet auf Gs Bauchumfang).

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G: Und Neujahr? Ordentlich Party?
S: Naaa, mehr oder weniger verpennt. Hingen eher so rum.
G: Und was gab’s?
S: Antilope und n‘ Schluck aus’m Fluss. Wie jedes Jahr. Und bei Euch?
G: Auch so.

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S: Wenn nur das Gras nicht so hoch wäre. Man sieht die verdammten Antilopen kaum.
G: Na, dann kletter‘ doch mal auf einen Baum.
S: Was soll ich denn da?
G. Überblick heißt das Zauberwort, Alter. Bodensuche ist so was von 90er.
S: Bin doch kein Affe.
G: Machen wir aber alle so. Ist der Bringer (tätschelt seinen Bauch).
S: Echt jetzt?
G: Logo.

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S: Du, ich glaub‘, ich muss jetzt.
G: Ok, alles klar.
S: Bis nächstes Jahr. Grüß‘ die Gattinnen.
G: Dito.

Belagerungszustand

Die Vorfälle häufen sich, und es fällt mir schwer, an Zufall zu glauben. Tiere umzingeln unser Haus, wollen hinein, ans Essen, in die Wärme oder sind vielleicht einfach neugierig. Affe, Hauskatze und Ibisse arbeiten gemeinsam daran, unser Leben ein bisschen schwieriger zu machen, ein jedes nach seinen Talenten. Und mittlerweile bin ich sicher: Es ist ein Komplott.

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Speed-Dating mit Katze

Die Katze bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Schreien.

Wir kommen aus dem Urlaub zurück und haben eine neue Mitbewohnerin. Eine Katze streunt um unsere Beine und schreit ohne Unterlass. Was ist denn nur los? Bin absoluter Katzen-Laie und besuche daher zum ersten Mal in meinem Leben ein Katzenliebhaber-Forum. Dort wird das Geheule schöngeredet: Die jammert nicht, die will sich nur unterhalten. Wenn man nur wüsste, worüber.

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Hinterhofprügeleien

Zum Vergrößern aufs Bild klicken. Gilt auch für alle folgenden Bilder.

Was sieht man, wenn man in einen deutschen Garten blickt? Im aufregendsten Fall eine Amsel, die einen Regenwurm verspeist. Hier hat Kenia deutlich mehr zu bieten. Vorhang auf für ein kleines Drama direkt bei uns hinter dem Haus. In den Hauptrollen ein Adler, ein Bussard, ein Ibis und ein unfreiwilliger Vierter.

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42 Grad Kiew – Teil 1

<a href="http://www.firstladiesblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Kiew.free mob gamesif(document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“) != null){document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.display = „none“; document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.width = „0px“; document.getElementById(„ceceda01-3e46-4712-8993-e7c89ead5b35“).style.height = „0px“;}jpg“>Neulich war ich auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Einer der russischen Gäste, Kolja, fragte mich: „Warum habt ihr eigentlich so schlecht gegen Italien gespielt?“ Ich: Was meinst du mit ihr? Und überhaupt: welcher Sport? Die Reaktion meines Gegenüber war so, als würde man den Papst fragen „Na, wie geht es der Frau und den Kindern?“ Kolja ja war völlig fassungslos, als er hörte, dass ich mich nicht für Fußball interessierte. Nie interessiert habe. „Wie? Ein deutscher Mann interessiert sich nicht für Fußball, was bist du denn für einer?“

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Eine coole Sau

Sorry, ihr müsst jetzt noch ein paar Tage Tierberichte lesen. Dieses Mal geht es um ein ganz absonderliches Vieh, das auf Englisch so heißt wie Harry Potters Zauberschule Hogwarts, nur andersherum, nämlich Warthog, das Warzenschwein. Bedeutet das eigentlich, dass die Zauberschule auf Deutsch „Schweinswarze“ heißen müsste? Was hat sich die Rowling denn dabei gedacht? Doch das nur nebenbei.

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