Was man zum Schreiben halt so braucht

Weil mir das Leben in Nairobi dann doch zu aufregend war – ständig fielen im Garten Bäume um, der Gärtner wollte wissen, welche Büsche er schneiden soll und unser Tagwächter war immer auf der Suche nach Unterhaltung – habe ich mich für ein paar Wochen in die Sandai Farm einquartiert, eine Lodge zwischen der Aberdare-Gebirgskette und dem Mount Kenya-Massiv. Fernab von Internet, Fernsehen, Radio und Telefonnetz blieb doch gleich viel mehr Zeit fürs Schreiben.

Von Turbolesern und Buchschonern

Erstaunlich: Am 1. September ist „Damenprogramm“ erschienen, am 2. September gibt es schon zwei gebrauchte Exemplare auf Amazon, die aber laut den beiden Verkäufern ein „absolut frisches Exemplar“ oder „druckfrisches Ex.“ sind. Außerdem sind sie genauso teuer, wie eine wirklich nagelneue Ausgabe. Da hat jemand sehr schnell und mit Samthandschuhen an den Fingern gelesen, oder wie habe ich mir das vorzustellen?